9. August 2015 7 09 /08 /August /2015 16:26

(Berlin) Immer wieder zieht es die Hasselaner Triathleten in die Bundeshauptstadt. Sei es zum A3K-Teamtriathlon, zum Berliner (Halb-)Marathon oder wie letzten Sonntag, 02.08.2015, zum Berlin Triathlon XL. XL steht hierbei nicht für eine Kleidergröße sondern für die Distanzen. Denn während der HTC zumeist bei Sprint- bzw. Olympische Distanzen startete, wurde bei dieser Veranstaltung „nur“ die Mitteldistanz (1,9 swim – 93,2 bike – 21 run) und die Langdistanz (3,8 – 175,6 – 42) angeboten. Für Kinder wurde auch ein Kindertriathlon angeboten, 34 junge Triathleten nutzten die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen. (Leider kann ich hierzu keine Streckenangaben finden, aber die Zielzeiten lassen keinen allzu lange Wettkampfstrecke zu.)

Diese XL-Herausforderung, welche man nicht einfach mal ohne Training durchzieht, nahmen bei der Mitteldistanz 299 Starter und 26 Staffeln an. Von den 299 Startern überschritten 280 die Ziellinie, das macht eine Did-not-Finished-Quote (Nicht-beendet-Quote) von rund 7 %, die Staffeln zogen voll durch, was wohl an der Arbeitsteilung lag. Bei der Langstrecke, welche IronMan-charakter besitzt, gingen 63 Athleten und 3 Staffeln an den Start (DNF-Quote 19%). Unter den Startern befand sich auch ein Hasselaner Sportler und zwar Jens, es sollte sein erste Langdistanz sein.

Morgens um 7.00 Uhr begann der Sprung in den Müggelsee für die angehenden Eisenmänner, zweimal 1,9 km schwimmen, inklusive Landgang (das Publikum möchte ja auch die strammen Athleten so oft wie möglich sehen) und dann rauf auf die Radstrecke. Jens absolvierte die Strecke in 1Std :23 min:47 sec. Und befand sich auf zwanzigster Position, eine starke Leistung, und die Zeit lässt vermuten, dass er wohl nicht Brust geschwommen ist. Nun musste Jens 26 km strampeln bis er zu einen 20,6 km Rundkurs kam, den er sechsmal pedallieren musste um dann wieder die 26 Kilometer Anfahrt zurück zu fahren. Fahrrad fahren kann der Jens sehr gut, wieder schaffte er die zwanzigst schnellste Radfahrzeit (5 Std: 48 Min: 36 Sec) und befand sich somit auf Platz 17. Doch nun kam der wohl schwerste Abschnitt für Jens, die Laufstrecke. Denn Jens plagt schon seit Januar ein Problem um den Fersensporn herum. Leider konnten wir noch keine Ersatzteile bestellen, irgendwie gibt es beim Versender Schwierigkeiten. ;-) Also ging es ab hier nur noch darum sicher ins Ziel zu kommen, denn Jens hatte ja bereits allen gezeigt, was er auf den Kasten hatte. Die Laufstrecke bestand aus einer 7 km langen Runde, welche sechs Mal gelaufen werden musste. Auf jeden Kilometer folgte ein Verpflegungspunkt. Jens lief die die 42 Kilometer in 5 Std: 54 Min:13 Sec und verlor somit 20 Plätze, kam so als 37ter mit einer Gesamtzeit von 13:06:36 ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch und unsere absolute Anerkennung Jens, wir freuen uns für dich!!!

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Na klar vergleicht man die Zeit mit der von Robert, der an diesen Tag ja in Glücksburg aktiv war, und man kommt zu der Erkenntnis, dass Robert schneller im Ziel war. Jedoch muss man dazu sagen, dass Jens schon mit einen bekannten Problem startete, also gehandicapt war. Ich will dies nur noch einmal erwähnen, denn ich möchte nicht, dass diese grandiose Leistung, eine Langdistanz zu beenden, durch Zeitenvergleich abgewertet wird, denn wir sind Hobbyathleten und machen das aus Spaß an der Freude.

Berlin Triathlon XL (02.08.2015)
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5. August 2015 3 05 /08 /August /2015 15:29

(Glücksburg) Nachdem Marco und ich im Winterurlaub 2014, bei unsagbar schlechten Sportlergetränken, beschlossen die Königsdisziplin in Angriff zu nehmen, folgte dann im August die Anmeldung und Buchung der Unterkunft zum OstseeMan 2015.

Es begann im Dezember eine gut zehn monatige Vorbereitung, verbunden mit ca. 10-15h Training in der Woche, einem Trainingslager im April (Harz), einem spontanen Trainingslager an der polnischen Ostsee und etlichen Entbehrungen, viel Unterstützung von der Familie und Freunden, die oft das Betreuen der Kinder übernahmen.

Nach den mental und körperlich anstrengenden Monaten mit ca. 150 Schwimmkilometern, 4000km Rad und um die 1000km Laufen fieberten wir denkbar gut vorbereitet den 02.08.15 entgegen.

Am Freitag vor dem Wettkampf machten wir uns mit unserem kleinen Fanclub (Tabea, Skyelin, Skadi, Sabine, Marvin, Moni, Olli, Wilfried, Viola, Ricardo und Anja) auf dem Weg in den hohen Norden.

Samstagvormittag ging es mit dem Rennrad zum „warm-up“ um uns mit der Radstrecke vertraut zu machen. Diese war leider an einer Stelle schlecht ausgeschildert, so dass aus lockeren 30km knapp 60 stressige wurden. Die Einweisung zum Wettkampf haben wir damit auch verpasst. Anschließend war aber genug Zeit für die Anmeldung und den „check-in“, wobei die Jungs vom Bike-Service noch meine Kassette festzogen J und unsere Schaltungen justierten.

Sonntag 4.30Uhr klingelte der Wecker, nach dem „Frühstück“ 5.15Uhr war dann Abfahrt ins ca. 20km entfernte Glücksburg. Wir bereiteten erst die Räder (Getränke, Gels usw.) vor um uns anschließend mit reichlich Vaseline zu salben und uns in die Neo` s zu zwängen. Zum Einschwimmen blieb jetzt auch kaum noch Zeit.

6.45Uhr alle aus dem Wasser, an den Strand hinter der Startlinie. Es folgten 15min Gänsehautmoment-die Hymnen der teilnehmenden Nationen wurden angespielt.

…10…9…8…7…6…5…4…3…2…1 Bääähhhm-Massenstart.

Marco und ich schauten uns das in Ruhe an, um nicht schon am Anfang von den Armen und Beinen er über 800 Athleten „erschlagen“ zu werden.

Die Ostsee hatte zwar nur 16,5°C, dafür herrschte kaum Wind und das Wasser war Spiegelglatt. Nach dem anfänglichen Gedränge fand ich dann nach der ersten Boje schnell meinen Rhythmus und konnte die 3,8km gleichmäßig schwimmen. Immer den Sonnenaufgang beim Atmen/Orientieren im Blick.

Angefeuert von den Massen und persönlichen Fanclub ab aufs Rad. Jetzt hieß es bei guten äußeren Bedingungen (um die 20°C und kaum Wind) die 180km (6 Runden a´30km mit insgesamt ca. 1200 Höhenmetern!) nur nicht über pacen. Meine Beine fühlten sich nach jeder Runde gut an, so dass ich auf der landschaftlich schönen aber auch technisch und körperlich anspruchsvollen Strecke einen sehr zufriedenen Radsplit absolvierte.

Der Wechsel auf die Laufstrecke funktionierte reibungslos, jetzt also noch 42,195km auslaufenJ. Hier galt es 5 Runden a´ 8km zu überstehen, welche sich ebenfalls als sehr anstrengend erwiesen. Entlang der Promenade, am Ufer der Ostsee, bis in die Stadt mussten immer wieder kleinere und größere kräftezehrende Hügel überwunden werden. Nach dreieinhalb Runden (ca.32km) kam dann der befürchtete psychische und physische Knackpunkt. Nochmals angepeitscht vom Fanclub und den unglaublichen Zuschauern in der Stadt wurden nochmal alle Kräfte zusammengerissen.

Am Ende des „längsten Tag des Jahres“ konnten wir beide unsere Erwartungen bzw. Leistung deutlich übertreffen- Das Versprechen an die Kinder: „Wir sind zum Sandmann zurück.“ :-) FINISH-IRONMAN

Ein besonderer Dank gilt nochmal unseren Frauen, Familienangehörigen, Freunden, Trainingspartner, Ricardo und Marvin für das Coaching vor und während des Wettkampfes, ohne die dies nicht möglich gewesen wäre!

Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
Road to IronMan/OstseeMan (02.08.2015)
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28. Juli 2015 2 28 /07 /Juli /2015 09:58

(Semlin) Am Samstag, den 25.07.2015, fand der Semliner-Seen-Lauf zum 30. Mal statt. Diese Gelegenheiten nahmen viel Hobbyläufer wahr und somit starteten mehr als 900 Kinder, Frauen und Männer. Es wurden 3 verschiedene Distanzen angeboten: 8 km, 21 km und 25 km. Die 21 km und 25 km waren für Walker, Läufer und Radler freigegeben, die 8 km waren hingegen nur für Walker und Läufer, was aber verständlich ist, denn für 8 km das Bike rausholen lohnt sich doch nicht :-)

Unter den ganzen Getümmel verbog sich auch ein Hasselaner: Mathias nahm die Herausforderung der 21 km langen Strecke an. Dies Laufrunde führte von Semlin nach Lötze, dann vorbei am Campingplatz in Hohennauen, entlang den Bollwerksweg, über die Rhinbrücke nach Ferchesar um dann in Semlin ins Ziel zu laufen. Die Belohnung für diese Strapazen war eine sehr individuelle Medaille, welche unter den ganzen Metallzeug, die bereits bei Mathias hängen, auffallen wird.

30. Semliner-Seen-Lauf (25.07.2015)30. Semliner-Seen-Lauf (25.07.2015)
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20. Juli 2015 1 20 /07 /Juli /2015 12:05

(Bad Bodenteich) Robert und ich (Andreas) machten uns auf den Weg in die Lüneburger Heide um am 28.06.15 am Seepark-Triathlon in Bad Bodenteich teilzunehmen. Robert wollte die Mitteldistanz bezwingen (1,9-90-21) und ich wollte auf der Bodenteicher Distanz (1,5-60-10) meine erste Olympische Distanz bestreiten. Es sollte aber alles ganz anders kommen. Da eine große Menge Gärsubstrat aus einer benachbarten Biogas-Anlage in den Bodenteich gelaufen ist, musste auf das Schwimmen gänzlich verzichtet werden und der Veranstalter machte kurzer Hand einen Duathlon daraus, dass bedeute für Robert 10,4 km laufen, 90 km Radfahren und nochmal 10,4 km laufen also ein wahrer Langdistanz-Duathlon.

Für mich standen dann 5,2 km laufen, 60 km Radfahren und 10,4 km laufen an, das war dann der Mittel-Duathlon. Da wir Zeitversetzt starteten konnte ich Robert bei seinem ersten Lauf noch anfeuern bevor es dann für mich um 10:20 Uhr selbst ernst wurde. Das Wetter meinte es gut mit uns, es schien die Sonne und es war fast windstill. Die Laufstrecke durch den Seepark lief sich sehr gut, bis auf einen fiesen Hügel in der Mitte. Es mussten mehrere Runden absolviert werden, je nach Länge der zu absolvierenden Distanz bis zu 4 Runden. Die anspruchsvolle Radstrecke mit vielen kleinen und mittleren Anstiegen fuhr sich sehr gut. Auch hier mussten 2 bzw. 3 Runden absolviert werden. Am Schluss konnten wir beide dann einen 34-iger Schnitt rausfahren (34 km/h). Es gab 2 Verpflegungspunkte auf der Radstrecke wo Radflaschen mit Wasser und Iso-Getränken gereicht wurden. I

n den Dörfern waren auch einige kleine Stimmungsnester,welche die Radfahrer kräftig anfeuerten. Die Wechsel klappten sehr gut, da die Wechselzone über genug Platz verfügte und sehr übersichtlich war. Zum Schluss ging es für uns beide dann nochmal auf die 10,4 lange Laufstrecke durch den Seepark, die doch von recht vielen Zuschauern gesäumt war. Es war, trotzdem das Schwimmen abgesagt wurde, eine sehr gut organisierte Veranstaltung, die im nächsten Jahr leider nicht stattfindet, da der Veranstalter eine Pause machen möchte.

Ergebnisse Seepark-Triathlon (Duathlon) Bad Bodenteich (28.06.2015)
Ergebnisse Seepark-Triathlon (Duathlon) Bad Bodenteich (28.06.2015)
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19. Juli 2015 7 19 /07 /Juli /2015 15:48

(Havelberg) Nachdem der Altmarktriathlon glatt über die Bühne ging, stand dieses Wochenende Havelberg auf den Terminplan. Viele Hasselaner nutzten die Möglichkeit die Sprintdistanz beim 9. Hafentriathlon zu absolvieren, um ehrlich zu sein, sehr, sehr viele. Wäre es Landesliga gewesen hätten wir zwei Teams aufstellen können, war es aber nicht und so stand wie sonst auch der Spaß im Vordergrund.

Für mich ging es recht früh in Polkau los, (was mich verwunderte, aber vielleicht habe ich ja ein wenig aus meinen Fehlern gelernt), sodass ich den Start des Havelhammers (Mitteldistanz: 1,5km swim, 66 km bike, 16km run) noch ansehen konnte. Einer der noch früher als ich da war, war Steffen. Er übernahm den Job der Wasserwacht und beobachtete trocken vom Boot aus das Geschehen im Wasser. Und langsam trudelten die anderen HTCler ein. Erik kam mit seinen Kumpel Pablo via Rennrad aus Stendal an - Wahrscheinlich wollte er nur bei der Fährüberfahrt sparen ;-)

Wir hatten so viel Zeit zum Einchecken wie noch nie – ich kann mich noch letztes Jahr an Halle erinnern, wo wir auf den letzten Drücker eincheckten- eine ungewohnte Situation war dies auch für Erik. So blieb aber mehr Zeit um sich zu unterhalten und ein paar „Seitenhiebe“ auszuteilen. Dann wurde ins Hafenbecken gesprungen, Stefan nutzte das für eine Arschbombe. An der Wasserlinie angekommen, hieß es erst einmal abwarten. Das Wasser war recht sauber, ich hatte Schlimmeres erwartet (nach den HTC-Berichten aus den vergangenen Jahren). Und ab ging es, beim Ausstieg aus dem Wasser fiel mir erst auf wie „weit“ der Weg zum Wechselgarten war. Auf der 22 km langen Radstrecke angekommen, musste erst einmal ein kleiner Hügel überwunden werden. Danach ging es über sehr unebenen Asphalt, was auffiel war, dass die Strecke leider nicht gesperrt war, sodass öfter das eine oder andere Auto überholt hat oder entgegen kam. Teilweise waren wir zu dritt oder viert nebeneinander auf der Strecke. Während der Fahrt hatte ich ein anderes Problem, es wurde ziemlich kalt am Bauch, der Grund war schnell gefunden, mein Reißverschluss war gerissen. Der Grund sind wohl die Muskeln, oder wie heißt das ungesunde Gewebe?! :D Naja, wie sagte der Kampfrichter in Helmstedt zum 13 jährigen Mädchen – aufgeben ist keine Alternative. Also weitergezogen bzw. gepoltert, denn der Streckenuntergrund war sehr schlecht. (Musste ich einfach nochmal loswerden)

Nachdem dann die 22 Kilometer auch erledigt waren, ging es auf den Laufrundkurs, diese Laufrunde musste zweimal bewältigt werden und war recht anspruchsvoll. Denn sie hatte einige Anstiege und Neigungen zu bieten. Während des Laufens konnte man verdutzte BUGA-Besucher beobachten, natürlich hauptsächlich Rentner, die mit Bussen anreisten.

Im Großen und Ganzen war es ein ordentlicher Wettkampf, welcher auch gut und gerne als Cross-triathlon ausgeschrieben werden könnte. Die Ergebnisse folgen noch, aber eines muss gesagt werden: Erik hat diesmal mit Silber abgeschlossen, es wird langsam :P

Ergebnisse 9. Hafentriathlon Haselberg (18.07.2015)
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8. Juli 2015 3 08 /07 /Juli /2015 21:49

(Frankfurt/Main) Um bereits 5:30 Uhr bin ich mit dem Shuttle-Bus am Langener Waldsee eingetroffen. Das Rad und die Wechselbeutel wurden schon einen Tag vorher eingecheckt. Ich kontrollierte den Luftdruck am Rad, brachte die Energieriegel und Trinkflaschen unter, befestigte die Satteltasche mit den CO2 Patronen,Schlauch und Werkzeug und befestigte den eingeschalteten Radcomputer.

Die Wassertemperatur war schon zwei Tage vorher bei 26 Grad Celsius und der anhaltenden Hitzewelle keine Abkühlung in Sicht. Das Schwimmen fand somit ohne Neoprenanzug statt. Ich verließ die Wechselzone mit Triathlonhose, Badekappe und Schwimmbrille und es hieß erstmal warten. Kurz vor dem Start wurde die deutsche Nationalhymne gespielt und 6:40 Uhr erfolgte der Startschuss für die Profi-Männer folgend von dem Startschuss der Profi-Frauen um 6:42 Uhr. Der Startschuss für die 1. Welle der Altersklassen-Athleten erfolgte 6:50 Uhr. 7:00 Uhr erfolgte dann auch der Startschuss für die 2. Welle der Altersklassen-Athleten in der auch ich war.

Da es mein erstes großes Freiwasserschwimmen und zweite Freiwasserschwimmen nach Wischer 2014 war, reihte ich mich aus Respekt doch lieber ganz hinten rechts ein und war somit nicht auf der Ideallinie. Nach einer Zeit von 1:28:39 bin ich dann aus dem Wasser gekommen und war leicht enttäuscht über diese Zeit, aber froh das Schwimmen überstanden zu haben.

Ich wechselte in Ruhe auf das Rad und es folgten zwei Runden durch den Taunus. Hier galt es 180 km mit etwa 1400 hm zu absolvieren. Die erste Runde ging ich sehr schnell an, es war kaum Wind und noch nicht so heiß. In der zweiten Runde merkte ich dann mit zunehmenden Wind und zunehmender Hitze das ich langsamer wurde. Ab Kilometer 130 hatte ich auch mal Schmerzen in den Füßen, was ich bis dahin noch nicht kannte. Auf der Strecke gab es einige Stellen mit Wasserduschen an denen ich mich ein wenig gekühlt habe. Highlights waren die mit Menschenmassen gefüllten Anstiege auf der Strecke an den ich auch die meisten Fahrer kassiert habe. Nach einer Zeit von 5:20:27 beendete ich das Radfahren und konnte meinen Platz von 1718 auf 794 verbessern.

Nun erfolgte erfolgte der Wechsel zum Laufen und ich hatte große Angst davor diese 42,2 Kilometer zu meistern. Es galt diese Strecke in vier Runden entlang des Main zu absolvieren. Die ersten 10 Kilometer liefen ganz gut, musste aber dann feststellen die Zeit von vier Stunden für den Marathon nicht zu erreichen und somit auch die Gesamtzeit von unter 11 Stunden auch nicht mehr erreichen werde. Das neue Gesamtziel wurde auf eine Zeit unter 11:30 gesetzt. An den Verpflegungsstellen habe ich in aller Ruhe Cola, Iso und Wasser getrunken. Zur Kühlung habe ich Wasserschwämme unter die Achseln gesteckt, Eiswürfel in mein Unterhemd geworfen und den Kopf und die Mütze mit Wasser getränkt. Für Frankfurt wurde an diesem Tag mit 39 Grad ein neuer Temperaturrekord aufgestellt.

Vor dem Beenden einer Runde gab es ein farbiges Armband. Für die erste Runde ein blaues, für die zweite Runde ein gelbes, für die dritte Runde ein grünes und für die letzte und vierte Runde ein rotes Armband. Als Athlet kann man an diesen Armbändern gut erkennen wer auf welcher Runde unterwegs ist. Ich war sehr froh als ich endlich mein rotes Armband um hatte. Nun konnte ich endlich von der Strecke am Main zum Ziel am Frankfurter Römer einbiegen.

Die Stimmung auf den letzten Metern war einfach super. Ich begann mich richtig zu freuen und klatschte Hände ab. Nach einer Zeit von 11:20:29 lief ich strahlend auf dem roten Teppich durch das Zieltor und wurde ein IRONMAN. Es gab eine große schwere Medaille und die Gesamtplatzierung konnte ich beim Laufen auf 572 verbessern.

Am nächsten Tag war ich noch zum Banguet und der Siegerehrung in der Frankfurter Eissporthalle. Dort hat mich auch sehr die Siegerehrung der ältesten Altersklasse 65-69 Jahre gerührt. Zum Schluss erfolgte noch die Vergabe der 75 Startplätze für Hawaii.

Die Veranstaltung war ein schönes Ende für mein Projekt Ironman. Die Zukunft wird zeigen ob ich noch einmal solche Distanz absolviere. Der Trainingsaufwand und die Startgebühren sind hoch. Sehr interessant finde ich noch den Ironman France in Nizza an der wunderschönen Côte d Azur.

Ergebnisse IRONMAN Frankfurt (05.07.2015)
Ergebnisse IRONMAN Frankfurt (05.07.2015)Ergebnisse IRONMAN Frankfurt (05.07.2015)
Ergebnisse IRONMAN Frankfurt (05.07.2015)Ergebnisse IRONMAN Frankfurt (05.07.2015)
Ergebnisse IRONMAN Frankfurt (05.07.2015)Ergebnisse IRONMAN Frankfurt (05.07.2015)
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8. Juli 2015 3 08 /07 /Juli /2015 15:41

Manchmal, wenn kein Wettkampf ansteht, wird es ziemlich ruhig auf unserer Webseite. Das bedeutet aber nicht, dass wir nichts machen. :-) Hier mal einer kleiner Einblick in unser Vereinsleben, welches sich abseits von Wettkampfstrecken abspielt...

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Hinsichtlich der Vorbereitung auf den persönlichen Saisonhöhepnkt, den Ostseeman, reisten Robert und Marco (Triathlonfüchse Osterburg) spontan an die polnische Küste. Vier Tage wollten sie gemeinsam einige Rad-und Laufkilometer sammeln. Vom 17.05-21.05.2015 bezogen sie ihr Quartier ca. 70 km östlich von Swinemünde. Nach der Ankunft am Sonntag nutzten sie den späten Nachmittag/Abend um uns das Örtchen und die nähere Umgebung anzusehen. Bei einem gepflegten Schwarzbier wurde dann der Plan für die kommenden Tage festgelegt. Jeden Morgen vor dem Frühstück hieß es 10 km Laufen durch fast unberührte Natur/Wald. Gestärkt vom ausgiebigen Frühstück ging es vormittags auf`s Rennrad. Am Montag nach Swinemünde, eine 130 km Tour mit Fährüberfaht und "Stadtrundfahrt". Am Dienstag und Mittwoch führten die Ausfahrten jeweils westlich Richtung Kolberg mit ca. 80 km. Dienstag nachmittag ergab sich noch die Möglichkeit in einem benachbarte Hotel die Sauna zu nutzen. Insgesammt boten ihnen gute Bedingungen, ordentliche Straßenverhältnisse, rücksichtsvolle PKW-/LKW-Fahrer und das Wetter hat auch mitgespielt. Ohne Verletzung und Panne aber mit ordentlich Muskelkater traten sie Donnerstagvormittag die Heimreise an.

Am 02. August ist es dann endlich soweit für Robert, er stellt sich der Herausforderung ein Eisenmann zu werden. Wir, der HTC, drücken ihn natürlich die Daumen und freuen uns, Robert auf seiner Vorbereitung zu begleiten.

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Eine andere Herausforderung stellte sich Jens mit seinen Kumpels. Sie bestritten die Stoneman-challenge Miriquidi by Roland Stauder im Erzgebirge.

"Zwei Länder, neun Gipfel, 4.400 Höhenmeter warten auf Dich: 162 km pure MTB-Emotion entlang der kulturellen, geschichtlichen und geologischen Highlights des Erzgebirges." - so lautet es auf der Hompage des Veranstalters. (www.stoneman-miriquidi.com)

Man kann diese MTB-Strecke in einen (Gold), zwei (Silber) oder drei (Bronze) Tagen absolvieren. Jens und Co. schafften die anspruchsvolle Strecke in Silber und genossen die herrliche Luft des Erzgebirges. Hoffentlich hielten sie auch in Tschechien an, um ein köstliches Bier zu trinken, denn Bier brauen verstehen die Tschechen.

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Wenn es in Sachsen-Anhalt wieder heißt "der Berg ruft", dann gehts mit dem Rad wohl ins Mittelgebirge Harz. Der Brocken stellt hierbei immer wieder einen Anreiz für passionierte Radsportler da, ob mit MTB oder Rennrad ist egal. Hauptsache man erreicht den Gipfel des 1141,2 m hohen Berges. So ging es für Alex mit seinen Freunden auch an ein Wochenende in den Brocken.

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Eine ganz andere Diziplin bestritt Flori mit seinen Feuerwehrteam Polkau. Beim Abschnittsausscheid der Verbandsgemeinde Osterburg konnte das Feuerwehrsportteam Polkau sich den Titel "Stadtmeister" wiederholen. Bemerkenswert ist auch, dass Polkau sich vor anderen Wettkampfteams des Feuerwehrsportes nicht verstecken muss. Denn das Herzstück des Wettkampfes ist die Tragkraftspritze (TS): Hier startet Polkau mit einer Ziegler ultra leicht und andere mit TS Magirus oder Fox 3. Übersetzt in den Radsport ist das als ob Polkau mit einen Trekkindgrad fährt und die anderen ein Zeitfahrrad haben.

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Ihr merkt schon, dass einiges bei uns los ist. Gern würden wir unser Team erweitern, egal ob blutiger Amateur oder passionierter Semi-Profi, ob Läufer oder Schwimmer, ob MTBer oder Rennradjunkie. Solltet ihr Interesse oder Fragen haben, wendet euch einfach an kontakt@hasselaner.de.

Wenn mal (scheinbar) nichts los ist...Wenn mal (scheinbar) nichts los ist...Wenn mal (scheinbar) nichts los ist...
Wenn mal (scheinbar) nichts los ist...
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30. Juni 2015 2 30 /06 /Juni /2015 11:16

(Moritzburg) 12.06.15 - Halbdistanz (Ron) Nach dem am frühen Morgen schon die Barockmänner und Frauen auf den Weg geschickt wurden, galt es fuer mich um elf, ein zweites Mal den Schuss aus der Kanone zu hören. Der Schwimmstart war mit weit über 300 Startern auch sehr voll, was ich an der ersten Boje auch gleich sehen sollte.

Ein offenbar unerfahrener Teilnehmer hatte schwer zu kämpfen, über Wasser zu bleiben, sodass ich ihm erstmal half, nicht unterzugehen. Der Teich war wie immer, flach, grau und warm. Mit 23 Grad war der Neo nicht erlaubt. Es ging dann gegen den Uhrzeiger einmal um die Burg, wobei an den Brücken wie immer ein Stau entstand, den es galt im Hundepaddeln zu überstehen.Der Wechsel aufs Rad erfolgte bei bestem Wetter. In diesem Jahr wurde die Radstrecke abermals verlegt, aber in sehr positivem Sinn. Sie führt nun direckt am Ufer des Sees vorbei, was sehr gut für die Zuschauer ist, da sie nun auch das Radfahren sehen können.

Eine 29 km Schleife mit zwei Verpflegungspunkten ist drei mal zu fahren. Auf den Hügeln des Hinterlandes war mit über 30 Grad auch kein Luftzug zu vernehmen. Auf der Rückfahrt zu Wechselzone kamen dann auch schon die ersten Regentropfen.Die Laufstrecke war wie immer im hinteren Waldgebiet der Burg, eine 7 km Schleife.Auf den ersten Metern hatte Odin anscheinend beschlossen, das Wasser der letzten Wochen auf uns loszulassen, es schüttete aus Eimern, und Thor gab sein Bestes, das Ganze mit Blitz und Donner zu untermalen.

Im Wald wurde die Strecke dann auch mit jeder Minute glitschiger, es wurde versucht die Strecke an den größten Suhlen zu stabilisieren, was auch teilweise gelang.Es war wieder ein toller und sehr gut organisierter Wettkampf, see you next year.

Ron – Rang: 257 (AK:47) Distanz: 2 km swim – 87 km bike – 21,1 km run; 41:49 ( 3:59 ), 2:51:56 ( 2:13 ), 2:10:00 , Ges: 5:50:27


13.06.15 – Olympische Distanz (Alex) Am frühen Vormittag hieß es dann auch bei bestem Wetter für Alex, auf die Plätze, fertig… Kanone. Die Schwimmstrecke verlief mit dem Uhrzeiger einmal um die Burg, wobei es auch galt, durch beide Brücken zu schwimmen.Die Radstrecke war eine 20 km Schleife, die auch am Nordufer vorbeiführte, und zwei Mal zu absolvieren war.

Die Laufstrecke führte wiederum in den Wald in eine 5 km Schleife, wo man die Teilnehmer ordentlich anfeuern konnte.

Alex – Rang: 206 (AK: 40) Distanz:1,5 km swim – 40 km bike – 10 km run; 30:44 ( 3:09 ), 1:12:42 ( 1:42 ), 0:54:04, Ges: 2:42:21

Ergebnisse 14. Schlosstriathlon Moritzburg (12.06.2015)
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29. Juni 2015 1 29 /06 /Juni /2015 15:02

(Lüneburg) Am Freitag, den 26.06.2015 fand auf dem ADAC-Fahrsicherheitszentrum der 8. Lüneburger Firmenlauf statt. Florian erhielt von der Volksbank Osterburg-Lüchow-Dannenberg die Möglichkeit dort im Team der Raiffeisen Elbe-Ostheide mitzulaufen. Obwohl er Probleme mit den Atemwegen hatte, (Die Nase war ein wenig dicht) wollte er sich nicht neben lassen, mit Steven (Osterburger Triathlonfüchsen) den Rundkurs anzupacken. Also ging es von Polkau ab nach Lüneburg, wo wir von einen freundlichen in neongrünen-Tshirts gekleideten Team begrüßt wurden. Praktischerweise liegt das Raiffeisenfirmengelände direkt neben der ADAC-Strecke, sodass der gemeinsame Weg nicht soweit war. Schnell noch ein Gruppenfoto geschossen und dann ging es auf die Laufstrecke. Steven und ich positionierten uns vorn im Starterfeld, und wir warteten auf den Startschuss. Es war bis kurz vorm Start eine ausgelassene Stimmung unter den Läufern, ein Blick durchs Starterfeld zeigte auch gleich warum: es war eine Volksveranstaltung. Untrainierte Dickbäuche standen neben halbwegs sportliche Typen. Es zählte also in erster Linie Spaß zu haben. Und die Rekordbeteiligung von 2.200 (!) Startern gibt den Veranstaltern wohl das nötige Feedback und den Rückenwind.

So machte ich mich unter der Musik von Ida Corr mit „Let me think about it“ im Starterfeld hüpfend bereit. Und BAM der Startschuss, wie vermutet wurden wir von einer Herde wildgewordener Irrer überrannt (Keine Ahnung wie viel wir danach wieder einsammelten, muss aber ne ganzschöne Menge gewesen sein). Wir rockten die Strecke unter lauter Musik entlang, bis vorm Ende der ersten Runde, dachte ich irgendwie, dass es insgesamt 9,6 km wären die zu absolvieren wären. Aber als ich Steven nochmal fragte, wusste ich danach, dass es nur 3 Runden à 2,1 km also 6,3 km sind. Also gab ich Fersengeld und legte nochmal eine Schippe drauf, sodass ich ca. 4 Min pro Kilometer lief (Meine Nase ließ auch nicht mehr zu) So schaffte ich es auch den großteil meines Teams zu überrunden und mich an die Fersen von Philipp zu heften, welcher im Vorfeld als geheimer Teamfavorit galt. So liefen wir in kurzen Abständen ins Ziel hinein. Philip mit einer Zeit von 0:26:17,9 und ich mit 0:26:22,1. Das Schönste war aber, dass alle von uns es gesund und munter ins Ziel geschafft haben und wir danach noch gemeinsam grillen konnten. So fand dieser Freitag einen ordentlichen Ausklang.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Steven Lepke, stellvertretend für die Volksbank Osterburg-Lüchow-Dannenberg eG, und der Raiffeisen Elbe-Ostheide eG, dass ich an diesen Firmenlauf teilnehmen durfte und für das leckere Essen! Besten Dank! (Und falls ich nächstes Jahr wieder mitlaufen darf, versuche ich eine bessere Zeit zu erlaufen, versprochen!)

Übersicht über das ADAC-Streckengelände

Übersicht über das ADAC-Streckengelände

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28. Juni 2015 7 28 /06 /Juni /2015 13:08
(Klagenfurt) Angenehme 25 Grad Außentemperatur und über 1.600 Starter waren die Rahmenbedingungen beim Klagenfurter Altstadtlauf in Landeshauptstadt Kärntens. Der Lauf geht direkt durch die Klagenfurter Innerstadt vorbei an allen Wahrzeichen der Stadt (Lindwurm, Rathaus, etc.). Klara absolvierte den Kinderlauf (550m), wobei hier so viele Kinder starten, dass nicht nur nach Jahrgängen sondern zusätzlich noch getrennt nach Jungen und Mädchen gestartet wird. Ich hatte mich für die 10km (4 Runden a 2,5km) angemeldet. Es war von der Strecke her mit Abstand der beste Innenstadtlauf an dem ich je teilgenommen habe und das auch noch mit jeder Menge Zuschauer an der Strecke.
Ergebnisse Altstadtlauf Klagenfurt (18.06.2015)
Ergebnisse Altstadtlauf Klagenfurt (18.06.2015)Ergebnisse Altstadtlauf Klagenfurt (18.06.2015)
Ergebnisse Altstadtlauf Klagenfurt (18.06.2015)Ergebnisse Altstadtlauf Klagenfurt (18.06.2015)Ergebnisse Altstadtlauf Klagenfurt (18.06.2015)
Ergebnisse Altstadtlauf Klagenfurt (18.06.2015)Ergebnisse Altstadtlauf Klagenfurt (18.06.2015)
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27. Juni 2015 6 27 /06 /Juni /2015 10:29
(Velden am Wörthersee) Trotz 23 Grad Wassertemperatur durfte mit Neoprenanzug im Wörthersee geschwommen werden. Die Strecke war ein Dreieckskurs, der einmal durchschwommen werden musste. Gestartet wurde in vier Wellen, welche nach Altersgruppen aufgeteilt waren. Pünktlich zum Start begann der Regen. Ich bin vor fünf Jahren hier schon einmal gestartet und da hatte es auch nur geregnet, aber es war mit 13 Grad bedeutend kälter damals. Dieses Mal regnete es viel stärker, aber der Regen war bei 25 Grad Lufttemperatur angenehm warm. Nach 27 Minuten, wenn es auch wirklich 1500m waren, stieg ich aus dem See.

Nach dem Schwimmausstieg ging es im Laufschritt steil das Ufer hinauf zur etwa 500m entfernten Wechselzone. Klappte alles super und es ging raus auf die Radstrecke.

Die Radstrecke (ca. 40km) würde ich als leicht wellig bezeichnen und könnte auch mal eine neue Asphaltdecke gebrauchen. Es handelte sich dabei um eine Wendepunktstrecke mit Windschattenfreigabe, welche insgesamt viermal durchfahren musste. Durch den strömenden Regen bildeten sich schnell riesige Pfützen auf der Straße, die besonders die Abfahrten vor allem in der Gruppe etwas schwieriger gestalteten. Ich hatte gehofft, dass ich nach dem Schwimmen gleich eine gute Gruppe finden würde, was aber leider nicht der Fall war. An den Hügeln konnte ich zwar regelmäßig aufschließen, aber auf den Abfahrten wurde ich jedes Mal wieder abgehängt. Irgendwann waren die vier Runden auch vorüber. Nur meine Trinkflasche hatte ich nicht angerührt, da ich unterwegs auf dem Rad mehr Wasser geschluckt hatte als beim Schwimmen. Nach einer Stunde und zwölf Minuten schob ich mein Rad in die Wechselzone.

Die Laufstrecke war eine ca. 5km-Runde, die zweimal absolviert werden musste. Vom Wechselgarten aus ging es Richtung Velden und vorbei am Schloss am Wörthersee. Gewendet wurde auf Höhe des Casinos und es ging wieder zurück nach Cap Wörth. Knapp 40 Minuten für den 10km-Lauf (es war wahrscheinlich kürzer) können sich aber auch sehen lassen. Wischer kann kommen.

Fazit: Die österreichischen Triathlon-Veranstaltungen sind echt top organisiert. Da werden mit Sicherheit ein paar Anregungen in die nächsten Altmark-Triathlons einfließen. Leider ist die Anreise immer so lang.
Ergebnisse Pago-Triathlon Velden (14.06.2015)Ergebnisse Pago-Triathlon Velden (14.06.2015)
Ergebnisse Pago-Triathlon Velden (14.06.2015)Ergebnisse Pago-Triathlon Velden (14.06.2015)
Ergebnisse Pago-Triathlon Velden (14.06.2015)Ergebnisse Pago-Triathlon Velden (14.06.2015)
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17. Juni 2015 3 17 /06 /Juni /2015 17:34

(Magdeburg/Barleben) Die Triathlonsaison 2015 ist eingeläutet, und nun hat es auch der letzte Hasselaner gehört. Während die beiden HTC-Teams bereits beim A3K-Teamtriathlon ihren Spaß hatten (wir berichteten), nutzten auch noch weitere HTC'ler den 28. Uni-Triathlon, welcher am Mittwoch den 10.06.2015 stattfand, um sich ins kühle Nass zu stürzen und ca. 850 Meter treiben zu lassen, danach 20 km gemütlich auf dem Rad strampeln und sich zu guter Letzt die Beine bei der 5km langen Runde um den Barleber See die Beine zu vertreten.

Neun Hasselaner fanden sich ein und gingen an das Ufer des Barleber um in 3 Wellen zu starten, das ist dort auch notwendig, denn es waren 333 Starter, die neun Athleten waren Robert, Ron, Heiko, Stefan, Mathias, Andreas, Dirk, Denis und Alexander. Tobias und Florian guckten diesmal nur zu, und erlebten „grausame“ Szenen und Trainingsdefizite ;-) (Deshalb ist der Bericht auch allgemeiner gefasst, man kriegt halt doch mehr mit, wenn man an der Abzäunung vom Wechselgarten steht).

Gegen 18.20 Uhr ging es los, die erste Welle sprang ins Wasser, ca. 10 Minuten später hopste die zweite Welle hinterher und zum Schluss hechtete gegen 18.40 Uhr die dritte Welle ins Wasser, ehe sich das Wasser beruhigen konnte. Dieses Jahr durfte der Neoprenanzug genutzt werden, was viele auch wahrnahmen, deshalb sah man nun in zumeist in schwarz gekleidete Athleten am Wasserrand stehen, es fehlten nur die Sonnenbrillen, dann hätte es auch ein NPD-Parteientag sein können. Farbenfroher wurde es dann endlich im Wechselgarten, als die Athleten dann endlich ihre Neo-Pellen ausziehen konnten und die farbenfrohen und ansehnlicheren Einteiler zum Vorschein kamen.

Dem ungeschulten Auge von Flori entging es auch nicht, dass wir mal Wechselgarten in unseren Trainingsplan aufnehmen sollten, denn was die Hasselaner hier an Zeit liegen gelassen haben, geht auf keine Kuhhaut. Den Vogel hatte Heiko abgeschossen, völlig verwirrt suchte er mindestens 1,5 Minuten (!) sein Fahrrad, wie sich herausstellte hatte der Veranstalter während die Triathleten im Wasser waren den Wechselgarten ein wenig umdekoriert – SOWAS MACHT MAN NICHT!!! NEVER!!!

So kam einer nach den anderen aus dem Wasser und entging nicht dem Fokus meiner Kamera (Bilder folgen später, müssen noch gesichtet werden und eine externe Festplatte gekauft werden, denn es sind sehr viele Fotos).

Dann ging es wie gewohnt auf die zwanzig Kilometer Radrunde, eben und flach, es konnte also volle Kanone gefahren werden. Viele Triathleten starteten mit Zeitfahrrädern bzw. Rennrädern, aber es gab auch Exoten, so wurde auch ein Postfahrrad über die Radstrecke bewegt und manche nahmen ihr 26er MTB um den Kurs zu fahren.

Daran sieht man, dass der Unitriathlon jeden errreicht, vom Profi bis zum Jedermann darf beim Unitriathlon jeder ran. :-) Leider habe ich ab den ersten Wechsel den genauen Überblick verloren, es fiel mir nur auf, dass Stefan (2.Welle) zusammen mit Heiko (1.Welle) gleichzeitig in den Wechselgarten gefahren sind. Nach der knackig kurzen Radrunde musste dann noch der Rundkurs um den Barlber See gelaufen werden.

Eine Anmerkung fällt mir noch zum Uni-Triathlon ein, durch den Wellenstart muss man bis zum Ende warten, denn nicht der Erste im Ziel muss der Erste in der Tabelle sein. So wie in diesen Jahr: Martin Fischer (Trimagos) durchlief als erster die Ziellinie, landete am Schluss aber auf Platz Acht.

Ergebnisse 28. Uni-Triathlon Magdeburg (10.06.2015)
Ergebnisse 28. Uni-Triathlon Magdeburg (10.06.2015)
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11. Juni 2015 4 11 /06 /Juni /2015 10:32

LOTTO Sachsen-Anhalt unterstützt den 27. Altmark-Triathlon mit Lotterie-Fördermitteln. Dafür möchte sich das Altmark-Triathlon Organisationsteam herzlich bedanken.

Damit sorgt LOTTO für den notwendigen finanziellen Rückenwind beim 27. Altmark-Triathlon, damit allen Teilnehmern, Helfern und Zuschauern optimale Bedingungen geboten werden können.

LOTTO fördert soziale, kulturelle und sportliche Projekte, den Umweltschuzz sowie die Denkmalpflege von Kirchen und anderen kulturhistorisch wertvollen Bauten. LOTTO hat bislang mehr als 2.300 Sportvereine für Wettkämpfe und Ausrüstungen z.B. finanziell unterstützt. Es wurden fast 3.000 kulturelle Ereignisse und weltliche Kulturgüter gefördert. Zudem hat LOTTO zum Erhalt von rund 1.300 kirchlichen Baudenkmälern zwischen Arendsee und Zeitz mit beigetragen. Über 1.300 Projekte im Sozialbereich — vor allem für Kinder, sozial Benachteiligte und Behinderte – und rund 300 Umweltmaßnahmen wurden auf den Weg gebracht.

Über 8.000 gemeinnützige Projekte hat LOTTO seit 1991 gefördert.

LOTTO Sachsen-Anhalt unterstützt den 27. Altmark-Triathlon
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10. Juni 2015 3 10 /06 /Juni /2015 12:16

(Straussberg) Es ist Sonntag, der 31. Mai 2015: Jens, Robert, Michael und Florian wollen sich von Stendal nach Strausberg (nähe Berlin) auf den Weg machen. Die Betonung liegt auf wollen, denn Flori hatte auf den Weg nach Stendal einen Reifenplatzer, zum Glück konnte Robert ihn und sein Material schnell abholen, sodass die Vier leicht verspätet von Stendal aufbrechen konnten.

In Strausberg warteten schon Denis und Alex. Als wir ankamen war der Wechselgarten schon voll, sodass eine Pappel als Fahrradstütze herhalten musste. Leider haben wir vergessen, davon ein Bild zu machen, ein genialer Anblick: eine Pappel mit sechs Rennmaschinen. Allein dieser Anblick zeigte jeden wieso wir heute hier waren: wir wollten Spaß haben und neue Erfahrungen sammeln. Denn entgegen den Riemer-Teamtriathlon soll hier in dreier Verbund Rad gefahren und gelaufen werden, nur schwimmen muss jeder einzeln mit Transponderübergabe.

Wir starteten mit zwei Teams: „die apokalyptischen Reiter“: Alex, Denis und Jens; und „Stendaler schwarzer Adler“: Robert, Michael und Florian. Da das Wasser im See noch relativ kühl war, zogen alle Triathleten ihre Neoprenanzüge an, außer drei Sportler (Flori gehörte zu den 3). Der Startschuss ertönte, ab jetzt kann ich nur noch aus der Sicht der Adler schreiben, denn ich (Flori) war fokussiert auf unser Team. Michael sprang als erster von uns ins Wasser, dann Robert und zu guter letzt ich. Als ich dann endlich meine 500 m im Wasser getrieben war, wollte ich schnell in der Wechselzone machen, doch da wurde ich von zwei fürsorglichen Teamkollegen schon im Empfang genommen, ich wurde abgetrocknet mein Radtrikot wurde mir übergezogen und dann ging es los auf die Radpiste.

Um auf den Rundkurs zu kommen, musste man eine miserable Straße (ca. 1km) fahren, blöd nur, dass es aufgrund von Absperrungen so eng war, dass man wirklich nicht überholen konnte. Hier sollten sich die Veranstalter in der Pflicht sehen, etwas zu ändern, denn die Reiter wurden so von einem Frauengeschwader ausgebremst. Auf der Radstrecke zeigte sich denn wer Körner hat. Robert, der voll im Training steht, übernahm die Führung und wechselte sich mit Florian regelmäßig ab. Flori nutzte nicht seinen Auflieger, damit Michael ordentlich Windschatten bekam, denn das Leistungsniveau war innerhalb des Teams sehr heterogen. Somit führte Michael immer nur auf kurze Strecken, damit die anderen beide kurz verschnaufen konnten. Auf den Rundkurs sahen wir dann immer mal wieder die apokalyptischen Reiter.

Nach fünf Runden erfolgte ein schneller Wechsel im Wechselgarten und dann ging es auf die 10 km Laufstrecke. Hier erlebte man nun, dass wir Michael müde gespielt hatten, er zog souverän den Lauf durch, Robert und ich hätten noch ein paar Schippen mehr drauf legen können, aber das heben wir uns für spätere Wettkämpfe auf, denn hier zählte es uns nur, gemeinsam unfallfrei in das Ziel zu kommen.

Im Großen und Ganzen war es ein toller Wettkampf und eine gute Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln. Eine gute Veranstaltung um in die Triathlonsaison zu starten, der nächste Termin ist der Uni-Triathlon in Barleben.

Ergebnisse 26. A3K-Teamtriathlon Berlin (31.05.2015)
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31. Mai 2015 7 31 /05 /Mai /2015 14:14
(Hassel OT Wischer) Heute endet die 2. Anmeldephase des 27. Altmark-Triathlons. Jetzt noch schnell anmelden!
Anmeldung 27. Altmark-Triathlon (11.07.2015)Anmeldung 27. Altmark-Triathlon (11.07.2015)Anmeldung 27. Altmark-Triathlon (11.07.2015)
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17. Mai 2015 7 17 /05 /Mai /2015 13:45

(Grieben) Wenn unsere Läufer schneller in´s Ziel kommen, folgt der Wettkampfbericht automatisch etwas später – weil wir uns länger feiern ;-) Deshalb folgt nun der Bericht zum 19. Elbelauf, der bereits am Sonntag den 10. Mai 2015 stattfand.

ie SV Grieben 47 e.V. bietete den Läufern 5 verschiedene Distanzen an: die Bambinistrecke, 1,0 km-Strecke, 1,5 km-Strecke, 6,2 km-Strecke und die 12,4 km Langstrecke. Der Griebener Elbelauf war Bestand des Elbe-Ohre-Cups, welcher vom SC Demker initiiert wird. Der HTC wurde von Erik und Mathias vertreten, beide starteten auf der Langstrecke. Und konnten souverän finishen.

Erik wurde in seiner Altersklasse Erster, achso und auch Gesamtsieger des Laufs, denn er konnte mit 46 Minuten und 22 Sekunden den Lauf beenden. Gute 12 Sekunden später folgte der Zweitplatzierte Bernd Breier (LG Hopfen Schackensleben) und dann mit einen Abstand von 1,5 Minuten folgte erst Christan Muths auf den dritten Platz (Tangermünder LV 94).

Mathias konnte die 12,4 Kilometer in einer Zeit von einer Stunde und einer Minute beenden. Damit ist er ein gutes Vorbild für seine beiden Laufbegleiterinnen! Eriks Laufpartner Pablo Fernández Alonso machte den 6,2 Kilometer Lauf international: der Spanier finishte als erster in einer Zeit von 24 Minuten.

Man kann zusammenfassend sagen: Bei uns läuft es bereits vor der Triathlonsaison!

Ergebnisse 19. Elbelauf Grieben (10.05.2015)
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13. Mai 2015 3 13 /05 /Mai /2015 12:47

(Magdeburg) Bereits zum 13. Mal fand in der sachsen-anahltinischen Landeshauptstadt der Elbe-Brücken-Lauf statt, organisiert wurde die Veranstaltung von der Magdeburger Laufkultur 08.

Zu diesen Event strömten 1.400 laufbegeisterte Sportler, unter ihnen auch Dirk stellvertretend für den Hasselaner Triathlon Club. Es konnte in vier verschiedenen Distanzen gestartet werden: Kinderlauf (1,5 km), 5 km, 13 km und Halbmarathondistanz (21,1km).

Weil es die 13te Auflage war entschied sich Dirk wohl für die dreizehn Kilometer. Sein Weg führte über die Sternbrücke Richtung Norden durch den Wissenschaftshafen über den Herrenkrugsteg durch den Herrenkrug, über Werder durch den Stadtpark und somit ins Ziel. Oder um es kurz zu fassen Floris Laufrunde.

Dirk absolvierte die Strecke in 00:56:33,8 und landete somit auf Rang 42. Weiter so!

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6. Mai 2015 3 06 /05 /Mai /2015 08:16
(Tangermünde) Am 03. Mai 2015 fand mit dem 13. Tangermünder Duathlon der dritte Wettkampf des ADREIKA-Duathlon Cups statt. Die Hasselaner gingen mit sechs Startern an den Start: Andreas, Dirk, Erik, Florian, Stefan und Stefan.

Insgesamt nahmen 64 Athleten/innen teil (40 Hauptwettkampf, 25 Jedermann-Wettkampf). Drei HTCler starteten im Hauptwettkampf und drei starteten im Jedermann-Wettkampf. Der Unterschied?! Gar keiner, klingt komisch, ist aber in Tangermünde so: Gleicher Startschuss, gleiche Strecke, jedoch nur getrennte Wertung.

Das Wetter war sonnig, aber es war sehr windig, was man auf der Radstrecke besonders zu spüren bekam. Nach den Startschuss streckte sich das Starterfeld deutlich. Betrachte man nur das Hasselaner Starterfeld so kann man folgendes zum Duathlon sagen: Erik wie gewohnt vorn, danach Stefan B. gefolgt von Stefan E. und Dirk, Andreas und als Bummelletzter Florian, der an diesen Tag absolut nicht in seiner Form war.

Erik wurde erster in seiner Altersklasse und in belegte in der Gesamtwertung den 5. Platz. Stefan E. und Dirk errangen zweite Plätze in ihrer Alterklasse.

Ansonsten war es wie immer eine schöne Veranstaltung mit anspruchsvoller Crosslaufrunde und ordentlicher Radstrecke.
             
  Strecke Platz Run Bike Run Gesamtzeit
Erik 5,5-29-5,5 5 00:19:03 00:47:18 00:19:37 01:25:59
Stefan 5,5-29-5,5 21 00:20:56 00:52:32 00:21:54 01:35:24
Stefan 5,5-29-5,5 33 00:23:16 00:52:15 00:25:04 01:40:36
Dirk 5,5-29-5,5 35 00:23:15 00:52:00 00:26:26 01:41:42
Andreas 5,5-29-5,5 43 00:24:30 00:55:14 00:24:33 01:44:18
Florian 5,5-29-5,5 50 00:25:15 00:56:11 00:28:24 01:49:52
 
Ergebnisse  
Bilder  
Ergebnisse 13. Duathlon Tangermünde (03.05.2015)
Ergebnisse 13. Duathlon Tangermünde (03.05.2015)Ergebnisse 13. Duathlon Tangermünde (03.05.2015)
Ergebnisse 13. Duathlon Tangermünde (03.05.2015)Ergebnisse 13. Duathlon Tangermünde (03.05.2015)
Ergebnisse 13. Duathlon Tangermünde (03.05.2015)Ergebnisse 13. Duathlon Tangermünde (03.05.2015)
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5. Mai 2015 2 05 /05 /Mai /2015 16:15

(Wernigerode) Jens und Robert nahmen die Möglichkeit wahr, mit in ein von den Osterburger Triathlonfüchsen organisiertes Trainingslager, zu fahren.

Treffpunkt für den Start war am 30.04.15 um 9.00 Uhr in Ballerstedt. Pünktlich um 9.30 Uhr rollte die Radgruppe mit Begleitfahrzeug los.
Die Tour ging dann über Bismark, Gardelegen, Haldensleben bis zum 1. Highlight in Oschersleben. Hier erwatete uns ein herrlich angerichtetes, ausgiebiges Mittagsmenü mit kalten Getänken und Dessert.

Mit vollem Magen setzten wir die Tour weiter Richtung Halberstadt fort. Leider mußten wir dann doch noch die Regenjacken auspacken, um uns kurz vor dem Ziel in Wernigerode vor einem Schauer zu schützen.

Nach der Ankunft gegen 18.00 Uhr im Hasseröder Ferienpark gab es von den Frauen mitgebrachte Salate und gegrillte Bratwurst.
Die gesellige Runde wurde auch genutzt um den nächsten Tag zu planen.
Für die eine Gruppe, mit Jens, ging es mit dem Mountenbike in den Wald- 60km und einigen vielen Höhenmeter (geplant von Peter Bundschuh ;-)), um anschließend noch eine Einheit im Schwimmbad zu absolvieren.

Die andere Gruppe fuhr mit dem Rennrad nach Quedlinburg. Einmal mit dem Bike durchs Weltkulturerbe, mit Rast auf dem Maktplatz, und wieder zurück.
Die Nachmittage wurden mit den Familien auf den Walpurgisfesten und im anliegenden Freizeitbad (nicht nur Spaß für kleine Kinder) verbracht. Auch die Sauna diente nach den Ausfahrten zum relaxen und regenerieren.

Der Samstag verlief dann ähnlich wie Tags zuvor-eine Gruppe fuhr Richtung Rapp-Bode-Talsperre, während die anderen über den Höhenzug HUY ritten.

Am Sonntagmorgen 9.30 Uhr versammelten sich alle nach ausgiebigen Frühstück zur Abfahrt in die Heimat. Mit knapp 500 km und einigen Höhenmetern in den Beinen gingen vier anstrengende und spaßige Tage zu Ende.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Osterburger Triathlon Füchsen für diese Möglichkeit bedanken. Danke!

Bericht Harzer Trainingslager Wernigerode (30.04.-03.05.2015)
Bericht Harzer Trainingslager Wernigerode (30.04.-03.05.2015)Bericht Harzer Trainingslager Wernigerode (30.04.-03.05.2015)
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4. Mai 2015 1 04 /05 /Mai /2015 14:26

(Magdeburg-Harz-Brocken) Am Tag der Arbeit, der entgegen seines Namens für viele Arbeiter arbeitsfrei ist, nutzten wir die freie Zeit um uns ein wenig auszupowern. So starteten etwa gegen 7.15 Uhr an der Diesdorfer Schwimmhalle in Magdeburg insgesamt 29 Rennradfahrer und Rennradfahrerinnen Richtung Brocken (Harz), unter ihnen befand sich Florian. Diese bereits traditionelle Radausfahrt unter Freunden besitzt den reizvollen Namen „Tour de Hell“ (englisch für Höllentour), obwohl es in diesen Jahr auch das deutsche Wort Hell meinen könnte, denn wir hatten die gesamte Fahrt über schönes trockenes Wetter, nicht wie im letzten Jahr indem es vom Start bis Ende Niederschlag gab.

In zweier Reihen begaben wir uns in Richtung Wernigerode, es schlossen sich Stefan und ein weiterer Rennradfahrer an. In Wernigerode angekommen füllten wir unsere Trinklaschen mit Wasser und Cola, manch einer nutzte die Versorgung an der Tanke um seinen Magen mit Bockwurst oder sonstigen zu füllen. Flori nutzte die Möglichkeit sein Vorderreifen zu begutachten, denn es hatte sich eine Beule gebildet, die das Fahren beeinträchtigte. Nach erneuten Luftpumpen war auch dieses Problem behoben.

Ab Ortsausgang Wernigerode teilte sich der Trupp aufgrund der unterschiedlichen Leistungen auf. Stefan und Florian setzten sich ans Ende des Feldes ab, um nicht unnötig Reserven zu verschenken, was sich später rächen könnte. So schafften sie es auch auf den Brockengipfel, vorbei an den unzähligen Wanderer, unter ihnen war auch die lebende Legende Brockenbenno, Pferdekutschen und anderen Bikern. Oben angekommen war kurz Zeit für ein Foto, denn man hatte sehr gute Weitsicht vom Brocken, und dann ging es wieder bergab nach Wernigerode. Dort war legten Stefan und Florian eine längere Kaffeepause ein und beratschlagten sich, ob es noch weiter mit den Rad gehen sollte. So ging es ab dort mit den Zug weiter, aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und des Tangermünder Duathlons, welcher am 03. Mai stattfand.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein toller Ausflug war und man hat auch ordentlich Radkilometer (ca. 150 km) bereits für den Mai gesammelt. Vielleicht lässt sich am Ende der Saision, also im Herbst noch einmal solche eine Ausfahrt machen. Dann aber MD-Brocken-MD, denn dann sind wir richtig fit ;-P

Bericht "Tour der Hell"  (01.05.2015)
Bericht "Tour der Hell"  (01.05.2015)
Bericht "Tour der Hell"  (01.05.2015)
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24. April 2015 5 24 /04 /April /2015 13:53
(Tangermünde) Die 8. Auflage des Tangermünder Elbdeich-Marathons fand am Sonntag, den 12.April 2015, bei gutem Laufwetter statt – wenn es auch ein wenig windig war. Zu dieser sportlichen Großveranstaltung in der Altmark, mit rund 2.000 Teilnehmern, nahmen auch 10 Hasselaner teil. Leider hatten sich im Vorfeld einige HTCler verletzt, sodass das unser Starterfeld deutlich geschmälert wurde.

Robert und Ron stellten sich der vollen Distanz des Marathons, Robert schaffte es verletzungsbedingt leider nicht ins Ziel und Ron machte nach der Halbmarathondistanz Schluss.

Beim Halbmarathon starteten acht Hasselaner: Nancy, Andreas, Dirk, Erik, Felix, Mathias, Stefan und Florian. Ja selbst Felix hat es sich nicht nehmen lassen und hat sich auf den weiten Weg von Frankfurt (Main) in die Altmark gemacht. Der Streckenverlauf wurde in diesen Jahr aufgrund von Straßenbauarbeiten leicht verändert, führte aber durch die Dörfer Buch und Böllersdorf, in welchen die Anwohner den Läufern anfeuerten.

Anzumerken ist noch, dass die Veranstalter in diesen Jahr einen Duschwagen organisiert haben, welcher sogar mit einer Wellnessfunktion ausgestattet war. Was die Tangermünder dort auf die Beine stellen, ist wirklich bemerkenswert.

Es war ein gelungener Start in Laufsaison für viele Hasselaner. Wir freuen uns schon auf die nächste Auflage des Elbdeich-Marathons.
 
  Strecke Platz AK Zeit
Tobias 10 132 13 00:50:26
Erik 21,1 10 6 01:24:39
Felix 21,1 75 14 01:36:48
Florian 21,1 130 21 01:40:52
Stefan 21,1 131 19 01:40:53
Andreas 21,1 156 23 01:42:29
Dirk 21,1 179 24 01:44:13
Mathias 21,1 248 41 01:48:40
Nancy 21,1 42 5 01:53:49
         
Ergebnisse        
Bilder        
         
Ergebnisse 8. Elbdeich-Marathon Tangermünde (12.04.2015)
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6. April 2015 1 06 /04 /April /2015 18:36

(Ferchland) Wer schon alle seine Ostereier gefunden hatte, konnte am Ostermontag, den 06.04.2015, in Ferchland bei der 6. Osterrennradtour an den Start gehen. Der Veranstalter, das Triathlon Team Ferchland, bot zwei Strecken an: eine 74 km-Strecke für das Rennrad und eine Strecke für Mountainbikefahrer. Erik, Jens und Florian nutzten das schöne Sonnenwetter und fuhren, wie ungefähr 30 weitere Athleten, die 74 Kilometer, die in Ferchland begann und durch Parey, Burg,Theesen, Dretzel, Genthin führte um letztlich im Ferchländer „Storchenest“ bei Kaffee, Kuchen und Kaminfeuer zu enden. Es war eine schöne Erfahrung in einer größeren Gruppe zu fahren, und das Beste dabei ist, dass man viele bekannte Gesichter traf. Nächstes Jahr ist die 7. Osterrennradtour bereits im Kalender vermerkt. Schöne Sache!

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31. März 2015 2 31 /03 /März /2015 21:34

(Berlin) Am Sonntag, den 29.03.2015, um kurz nach 10.00 Uhr fiel auf der Karl-Marx-Allee der Startschuss für den 35. Vattenfall-Berliner-Halbmarathon. Trotz der ungemütlichen Bedingungen, aufgrund des stellenweise böigen Windes und des nasskalten Wetters, stellten sich mehr als 32.000 Läufer der Herausforderung über 21,095 km. Für die Läufer die Zeit hatten sich auf die Sehenswürdigkeiten in der Berliner Innenstadt, wie dem Brandenburger Tor, der Siegessäule, oder dem Schloß Charlottenburg zu konzentrieren war die Veranstaltung eine sportliche Sightseeing Tour. Zusammen mit der unglaublichen Zuschauermenge die für beste Unterhaltung am Streckenrand sorgte wurde dieser Lauf zu einem besonderen Erlebnis. Dank sorgfältiger Organisation verlief die Verpflegung auf dem Veranstaltungsgelände und an der Strecke reibungslos.

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23. März 2015 1 23 /03 /März /2015 11:53
(Helmstedt) Am Sonntag, den 22.03.2015, knallte 14:00 Uhr in Helmstedt der Startschuss für den Lappwaldsee-Crossduathlon. Der TSV Germania Helmstedt veranstaltete diesen Duathlon zum 3. Mal und er fand große Resonanz: 130 Teilnehmer beim Hauptwettkampf, 18 beim Kinder-, 60 beim Schüler- und 26 beim Duathlon für Jugendliche. Sie wurden auch durch schönsten Sonnenschein belohnt, dennoch war es spürbar kalt. Zwei Hasselaner hatten sich für den Duathlon angemeldet, Stefan und Florian (auf dem Foto ist noch Karsten von den Triathlonfüchsen Osterburg zu sehen).

Für Florian war es der erste Duathlon in Helmstedt und deshalb kriegte er von Stefan eine schnelle Streckenübersicht beim Warmfahren. Beim Start stand Florian noch an Stefans Seite, doch schon nach den ersten hundert Metern war schon ein deutlicher Abstand zwischen den beiden entstanden. Die Laufrunde von 2,2 Km musste zweimal absolviert werden, es gab auf der Strecke ein ordentliches Gefälle und einen erheblichen Anstieg. Schnell in den Wechselgarten und auf’s Bike geschwungen, denn Florian wollte den Abstand verkleinern, aber leider hatte er wieder keine Radgruppe erhaschen können. Doch dann kam ein Cyclocrosser vorbei, an den haftete er sich mit seinem 26er MTB, bis er von einer schnellere Gruppe Cyclocrosser eingeholt wurde. Leider wurde das schnell improvisierte Fahrerfeld, welches nun aus drei Cyclocrossern und einen 26er MTB bestand, immer wieder durch den erstgenannten Cyclocrosser durch riskante grundlose Fahrmanöver gestört. Nichts desto trotz konnten wir ihn irgendwann abschütteln, was sich positiv auf unsere Fahrgeschwindigkeit auswirkte. Doch dann nach zwei starken Anstiegen musste Florian die Cyclocrosser ziehen lassen, leider. Nach einer Weile traf Florian doch wieder auf die Cyclocrossfahrer, doch leider nur, weil sie einen Unfall hatten. An dieser Stelle muss man den Zeigefinger erheben, lieber 30 Sekunden später gesund im Ziel ankommen, weil man vorsichtiger gefahren ist, als auf der Strecke verletzt zu liegen. Im Wechselgarten schnell das Fahrrad abgestellt und souverän die 4,4 km abgelaufen.

Der Lappwaldsee-Crossduathlon war eine sehr schöne und top organisierte Veranstaltung. Dafür ein fettes Lob an den TSV Germania Helmstedt. Auf jeden Fall haben wir nun ein tolles Funktionsshirt, welches uns des Öfteren uns an diesen Tag erinnern wird. Vielleicht ist ja am 4. Lappwaldsee-Crossduathlon das Starterfeld stärker durch die Füchse und die Hasselaner besetzt. Es lohnt sich auf jeden Fall!
             
  Strecke Platz Run Bike Run Gesamtzeit
Stefan 4,4-22-4,4 19 00:16:49 00:44:10 00:19:35 01:20:34
Florian 4,4-22-4,4 29 00:19:06 00:45:55 00:20:42 01:25:42
 
Ergebnisse  
Bilder (TSV Germania Helmstedt)  
Ergebnisse 3. Lappwaldsee-Crossduathlon Helmstedt (22.03.2015)
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14. März 2015 6 14 /03 /März /2015 19:10

Am Sonnabend, den 14.03.2015, fand die 13. Osterburger Schlammschlacht an der LSS statt. Hierzu hatten sich 100 Teilnehmer angemeldet, 57 für den Hauptwettkampf und 43 für den Jedermannduathlon. Beim Hauptwettkampf, den Erik, Dennis, Andreas und Florian bestritten, musste 25 km mit dem Mountainbike gefahren werden, vorher und nachher musste man sich jedoch noch 5 km warm- bzw. auslaufen. Ein wenig anders waren die Distanzen für die Jedermänner: 2 km laufen, 10 km mit dem Rad absolvieren und dann nochmal 2 km laufen. Hier nahmen Mathias, Heiko, Ron und Alex teil.

Flori bestritt in diesen Jahr zum ersten Mal den Hauptwettkampf, letztes Jahr war der die Schlammschlacht in Osterburg sein erster Ausdauerwettkampf im Leben. Deshalb ist der Bericht diesmal aus seiner Sicht geschrieben: Dieses Jahr hatte ich ein 26er Fully, dieses hatte sich schon bei den regelmäßigen Sonntagsausfahrtenmit den Füchsen im Winter bewiesen. Deshalb kannte ich auch die Strecke aus den Ef-ef: die Anstiege und die Beschaffenheit der Untergründe. Also stand für mich fest, wo ich den Schwerpunkt legen würde: bei der Radstrecke. Das musste ich auch, denn ich hatte den Start verpennt, also hatte mich somit nicht ausreichend warm gelaufen. Naja letzendlich lief ich die Strecke mit ca. 5 min/km. Zu langsam um in ein größeres Fahrerfeld bei der Radstrecke aufzuschließen. Deshalb musste ich mich selbst motivieren, damit ich nicht auf der Strecke abbaue. Dabei boten sich ein paar Wurzeln an, um ein wenig zu springen. Auf der zweiten Radrunde hatte ich ein wenig mehr Spaß, denn ich konnte ein paar Jedermänner überholen, hierbei will ich auch das rücksichtsvolle Verhalten der Teilnehmer loben, denn sie machten deutlich Platz für die schnelleren Fahrer. Auf der dritten Radrunde ging dann nochmal ein wenig die Luzie ab, mehr Sprints und aggressiveres Fahrverhalten, denn nun konnte ich den Rest des Wettkampfes besser überblicken. Nach den Wechselgarten, bei den ich meinen Schuh zubinden musste, wurde dann souverän die Laufstrecke absolviert, wieder wurde ich von Eric abgecheckt, der mir entgegenlief und somit die Runde schon hinter sich hatte. Im Ziel lief ich mit einer Zeit von 2:19:00,6 h ein, mein persönliches Ziel erreicht, denn ich hatte kein DNF. :-) Abschließend möchte ich mich beim Hasselaner Triathlon Club bedanken, der mich sehr gut in ihren Reihen aufgenommen hat. Danke!!!

(Anmerkung: Ergebnisse folgen zeitnah...)

Ergebnisse 13. Schlammschlacht Osterburg (14.03.2015)
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